Katzenernährung Folge 4: Hepatische Lipidose

Schon gewußt? Katzen dürfen nicht hungern, – vor allem moppelige Katzen nicht. Es besteht die Gefahr einer hepatischen Lipidose, einer Fettleber.

Leberverfettung durch Hungern? Klingt unlogisch, hat aber folgenden Hintergrund: Aufgrund eines Mangels an Eiweiß werden Fettdepots des Körpers eingeschmolzen, um Energie zu gewinnen. Die Fette überfluten die Leber, sammeln sich in diesem Organ und führen zu Störungen seiner Funktion bis hin zum Leberversagen.

Ein Mangel an Eiweiß entsteht aber nicht nur durch Hungern, sondern auch durch nicht artgerechte, minderwertige Fütterung, zum Beispiel mit getreidehaltigem Trockenfutter. Insbesondere trächtige, säugende und noch wachsende Katzen sind sehr empfindlich bezüglich Eiweißmangel und können am wenigsten gut auf artgerechte Nahrung verzichten.

Leberverfettung führt zu Appetitlosigkeit, was besonders kritisch ist, wenn Katzen ohnehin schon nicht fressen. Ansonsten können Erbrechen und Durchfall sowie apathisches Verhalten erste Anzeichen sein. Wenn dann Gelbsucht und neurologische Störungen auftreten, ist die Leber bereits nicht mehr in der Lage ihrer Entgiftungsfunktion nachzukommen.

Hochwertiges artgerechtes Futter ist die beste Vorsorge, um Krankheiten so gut wie möglich vorzubeugen, – der hepatischen Lipidose, aber auch anderen Krankheiten, in deren Gefolge diese Lebererkrankung auftreten kann.

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