Katzenernährung Folge 6: Arginin & Carnitin

Arginin ist für Katzen lebenswichtig! Benötigt wird es für den Harnstoffzyklus, denn ohne Arginin kommt es zu Störungen in der Harnstoffproduktion. Daraus kann sehr schnell eine Amoniakvergiftung resultieren, wenn anfallendes Ammoniak nicht zu Harnstoff verarbeitet wird. Da Katzen nicht in der Lage sind, Arginin selbst herzustellen, muss diese Aminosäure über die Nahrung aufgenommen werden.

Symptome für einen Argininmangel können sich beispielsweise durch Erbrechen, Atemnot und eine blaue Zunge äußern und eine lebensbedrohliche Situation anzeigen. Bei artgerechter Ernährung der Katze mit Fleisch ist ein Argininmangel nicht zu befürchten.

Carnitin muss für die Umwandlung von Fett in Energie zur Verfügung stehen. Ein Carnitinmangel kann insofern eine der möglichen Ursachen für eine Fettleber bei Katzen sein. Carnitin ist selbst eine fettähnliche Substanz und kommt hauptsächlich im Herz sowie der Skelettmuskulatur vor.

Die Katze ist in der Lage, Carnitin aus den Aminosäuren Lysin und Methionin selbst herzustellen. Somit kann kein Mangel entstehen, wenn diese Aminosäuren in ausreichendem Maße in der Nahrung enthalten sind. Das ist bei einer Fütterung von viel rohem Fleisch in der Regel gewährleistet.

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